Mittwoch, 22. April 2015

Dostojewski in Dresden



Fjodor Michailowitsch Dostojewski sitzt in Dresden nur wenige Meter von sächsischen Landtag entfernt.
Er schaut nicht hinüber zum Landtag und auch nicht hinein in die Fenster des Plenarsaales.
Eher schwermütig sitzt er so da, den Kopf und die Augen gesenkt.
Gehen ihm gerade seine Werke durch den Kopf gehen?


der Idiot
der Spieler
arme  Leute
die  Dämonen
ein grüner Junge
Schuld  und  Sühne
die Brüder Karamasow
Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

Spannend wäre es schon zu erfahren, weshalb der Künstler den Dostojewski so in dieser Pose mit dieser (nicht) Blickrichtung zum Landtag aufstellte.
Ob da die Begründung ausreicht, dass Dostojewski längere Zeit in Westeuropa lebte und davon auch einige Zeit in Dresden?





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